Museum Industriekultur, Magazingebäude

Nach der Übernahme des Bergwerkes durch den Georgs-Marien-Bergwerks- und Hütten - Verein (1889) ließ dieser auf dem Gelände des Zechenbahnhofes auch eine Kaue (1893) und eine neue „Kohlenaufbereitungsanstalt“ errichten. Die Kaue, auch als Magazin genutzt, diente den Bergleuten zur Aufbewahrung ihrer Zivilkleidung und nach der Schicht zur Körperreinigung in den darin befindlichen Dusch- und Badeeinrichtungen. Später befand sich in dem Gebäude eine Tischlerei, in der die Holzaufbauten der Förderwagen aus dem Steinbruchbetrieb repariert wurden. Heute gehört dieses Gebäude dem Museum Industriekultur und wird für Sonderausstellungen genutzt.

Das Museum Industriekultur restaurierte das Gebäude mit Finanzmitteln der Osnabrücker Senator-Lehmann-Stiftung. Im Rahmen des Jubiläums „350 Jahre Westfälischer Friede“ im Jahre 1998 wurde das Haus mit der Ausstellung „Der Tod als Maschinist. Der industrialisierte Krieg 1914-1918“ eröffnet.