Gezeichnet und Vermessen. Historische Kartenwerke aus Osnabrück. |

11.11.2007 - 06.04.2008

Karten, Zeichnungen und Pläne dienen der Orientierung, sie werden vom Militär genutzt, optimieren das Erheben von Steuern oder skizzieren die zukünftige Entwicklung einer Stadt. Zahllose Geometer oder Landmesser haben sich mit ihren Instrumenten aufgemacht, um die Welt zu vermessen, haben die Ergebnisse ihrer Arbeit aufgezeichnet und uns damit Zeugnisse hinterlassen, mit denen sich Geschichte erzählen lässt. Die Erkenntnisse, die wir durch derartige »Aufzeichnungen« gewinnen konnten, haben maßgeblich dazu beigetragen, den Kosmos des Wissens zu bereichern.

Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Staatsarchiv Osnabrück und dem Fachdienst Geodaten der Stadt Osnabrück zeigt das Museum Industriekultur aus dem umfangreichen Bestand des Staatsarchivs eine Auswahl an historischen Originalkarten, die für die Öffentlichkeit ansonsten kaum einsehbar sind.

Die weitgehend aus dem 19. Jahrhundert stammenden Exponate sind einzelnen Themen (Stadtpläne, Hasefluss, Wälle und Bastionen, Neumarkt, Stadtgrün) zugeordnet, eröffnen einen Überblick und dokumentieren daneben einzelne Orte städtischen Lebens. Zahlreiche Karten zeigen die Stadt und das städtische Umfeld vor der großen Transformation, die das Industriezeitalter mit sich brachte. Gleichsam als Zeugnisse einer Welt, die sich ständig verändert, halten diese Zeichnungen das Alte fest, um daran das Neue zu skizzieren. 


Museum Industriekultur Osnabrück, Haseschachtgebäude

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