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Sonderausstellungen - Archiv 2016

2016

"Füchse" – unterirdisch – fotogen |

22.09.2015 00:00 - 06.03.2016 23:59

Zwischen dem Museum Industriekultur Osnabrück und der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück von 1912 e.V. wurde verabredet, dass Mitglieder der Fotografischen Gesellschaft im Haseschachtgebäude des Museums, Fürstenauer Weg 171, Bilder zu ausgewählten Themen präsentieren können. Diese Möglichkeit nutzten bisher Karl-Eckart Niesner und Dr. Klaus-Dieter Bergmann zur öffentlichen Vorstellung von Fotos aus ihrem Schaffen.
 
Ab Sonntag, dem 15.03.2015, zeigen Heinz-Günther Benecke, Uwe Erfeling-Osterfeld und Heinz Hesse an dieser Stelle Arbeiten, die auf dem Museumsgelände in unterirdischen teilweise begehbaren Rauchgaskanälen – den Füchsen – der früheren Steinkohlenzeche entstanden. Die Füchse leiteten die Rauchgase aus der Kesselanlage in den Industrieschornstein. Durch die Hitze der Rauchgase und deren Aggressivität bildeten sich auf den Oberflächen der Kanäle interessante Muster und Strukturen.
 
Die Ausstellung ist bis zum 6. März 2016 im
 
Museum Industriekultur OsnabrĂĽck
FĂĽrstenauer Weg 171
49090 OsnabrĂĽck

zu sehen.

Bitte beachten Sie die Feiertagsregelungen!

Terminänderung für die Sonderausstellung "Waren Welt und Wirtschaftswunder" |

06.04.2016

Die Ausstellung "Waren Welt und Wirtschaftswunder. Die Große Straße um 1900" ist auf 2017 verschoben worden. Voraussichtliche Ausstellungseröffnung ist der 7. Mai 2017.

Geschnürt Geknotet Geklebt – Handgemachte Fußbälle aus aller Welt |

14.08.2016 - 09.10.2016

Eine Ausstellung des Musems Industriekultur OsnabrĂĽck und der Stiftung EIGEN-SINN, unterstĂĽtzt von
terre des hommes.
 
Hans-Martin Haist aus Freudenstadt (Schwarzwald) leitet die Kinder- und Jugendwerkstatt EIGEN-SINN und hatte die Idee, Streetworker, Sozialarbeiter und Kirchenmitarbeiter aus aller Welt mit der Bitte zu kontaktieren, ihm Fußbälle Marke Eigenbau zu schicken.So ist inzwischen eine weltweit einzigartige Sammlung entstanden – mit über 300 Bällen aus 50 Ländern, die durch ihre Machart und die verwendeten Materialien, aber auch durch die damit verbundenen Geschichten beeindruckt.

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Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Bälle deren Techniken ebenso vielfältig wie die Materialien sind. Hauptsache, der Ball ist rund! Ideenreichtum und handwerkliches Geschick ist gefragt an Orten, an denen Menschen wenig haben und Kinder ihre Spielgeräte se

lbst herstellen müssen. Wie aus der Not eine Tugend gemacht werden kann, zeigt die eindrucksvolle Ausstellung GESCHNÜRT/GEKNOTET/GEKLEBT, die das Museum Industriekultur Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Stiftung EIGEN-SINN und mit Unterstützung von terre des hommes präsentiert.

Im Blickpunkt stehen Fußbälle aus aller Welt. Handgemacht, aus zum Teil einfachsten Materialien, wie Bananenblättern, Schweinsblasen, Plastikmüll oder auch alten Socken. Die Ausstellung zeigt mit welchen einfachen Mitteln Kinder dieser Welt „Momente des Glücks“ finden. Es sind Originalfußbälle, die die Freude an dem kleinen, manchmal nicht so runden Ding zeigen und es sind Zeugnisse von Armut und Erfindungsreichtum, die im deutlichen Gegensatz zu den Gegebenheiten einer von Konsum und Überfluss geprägten Gesellschaft stehen.

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung GESCHNÜRT/GEKNOTET/
GEKLEBT am Sonntag, 14. August 2016 um 11 Uhr. Die Ausstellungseröffnung findet im Haseschachtgebäude des Museums Industriekultur Osnabrück am Fürstenauer Weg 171 statt.

Von Freitag, dem 2. September bis Sonntagmittag, den 4. September ist die Ausstellung "GESCHNÜRT GEKNOTET GEKLEBT. Handgemachte Fußbälle aus aller Welt" wegen Umbauarbeiten zum Bergfest nicht zu sehen.

Museumspädagogisches Programm zur Ausstellung:
Kunstschüsse – Bolzen mit Kultur und Technik
Fußball einmal anders. Nach einem Gang durch die Ausstellung „Geschnürt Geknotet Geklebt“ erkunden wir das Gelände des Museums Industriekultur und laufen verschiedene Stationen an, an denen fußballerisches Können unter Beweis gestellt werden muss. Das Beste daran ist, dass dafür keine Tore und kein Fußballplatz gebraucht werden. Auf dem Gelände rund um das Haseschachtgebäude befinden sich alte Rohre, Fässer, Kanister und Schilder, die sich für unterschiedliche Kunstschüsse eignen. Dabei sind Technik und Köpfchen gefragt, um am Ende als anerkannte „Kunstschütze“ nach Hause zu gehen.

Termine: 4. September, um 14 Uhr und 18. September, um 14:30 Uhr.

Treffpunkt: Haseschachtgebäude, Foyer Aufsicht

Menschen(s)kinder |

11.12.2016 - 19.02.2017

Eine Foto-Ausstellung der Lebenshilfe Lindlar e.V. im Oberbergischen Kreis zeigt außergewöhnliche Menschen an bemerkenswerten Orten.

Vor dem Hintergrund historischer Industriekulissen und topografischer Motive des Bergischen Landes möchte die Lebenshilfe Lindlar anhand dieser Ausstellung einige ihrer Klienten vorstellen und den Zusammenhang zum Thema „In klusion“ deutlich machen. Im Vordergrund steht der Mensch mit Behinderung und das Bestreben, dass alle Menschen gleichberechtigt am Leben in der Gesell schaft teilnehmen können. Dabei geht es um ein gesellschaftspolitisches Prinzip, um Demokratie. Gemeint ist damit die Zugänglichkeit in die Gesellschaft des normalen Alltags, also eine Akzeptanz der behinderten Menschen, die Eingliederung in das Arbeits- und Freizeitleben und das Verständnis der Individualität eines jeden einzelnen Menschen.

Das zeigen die Fotos der Ausstellung. Jedes einzelne Foto hat eine bestimmte und individuelle Choreographie, jede Person stellt sich und ihre Umwelt dar und erzählt anhand der Choreographie eine Geschichte. Oft ist nicht erkennbar, dass es sich bei den Protago nisten überwiegend um geistig behinderte Menschen handelt. Auch in diesem Zusammenhang ist der Alltag zu sehen. So steht der „Mensch mit Behinderung“ im Vordergrund, ohne dass es bemerkt wird. Die bewusst inszenierten Bilder – vor dem Hintergrund gemeinschaftlicher Themen – verleiten dazu, die Protagonisten in einem anderen Kontext zu sehen und somit eventuelle Vorurteile abzubauen oder zu verändern.
 
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung treten der Chor „Stimmt so“ und JellyArt, mit der inklusiven Tanzperformance „ich - du - wir“auf.

Zur Ausstellungseröffnung am 11. Dezember 2016, um 11 Uhr im Museum Industriekultur Osnabrück, Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171 sind Sie herzlich eingeladen.