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Sonderausstellungen - Archiv 2015

2015

Wunderbare Radiowelten. 90 Jahre Rundfunk |

27.10.2013 - 01.03.2015

tl_files/museum/content/images/Sonderausstellungen/_MG_7168.JPG„Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin, Vox-Haus auf Welle 400 Meter…“ - das sind die ersten Worte, die am 29. Oktober 1923 über Radio zu hören waren.

Das Museum Industriekultur Osnabrück zeigt vom 27. Oktober 2013 bis zum 1. März 2015 die Ausstellung „Wunderbare Radiowelten. 90 Jahre Rundfunk“.
Radio hören – ob zum Frühstück oder im Auto, was für uns heute selbstverständlich ist, war vor 90 Jahren eine Revolution. Das neue Medium Rundfunk bringt einen grundlegenden Wandel in der menschlichen Kommunikation hervor. Durch technische Apparate wird es möglich, das gesprochene Wort als Schallwelle aufzunehmen, mit Hilfe generierter elektromagnetischer Wellen an viele Orte zu übertragen und schließlich als Schallwelle wieder hörbar zu machen.

Was dazu alles nötig war, von der Entdeckung der elektromagnetischen Wellen durch Heinrich Hertz (1887/88), der Entwicklung von Sender- und Empfangsanlagen sowie dem Wandel des Radios vom Informations- und Unterhaltungsmedium zum Massenmedium für nationalsozialistische Propaganda und nach 1945 zum öffentlich rechtlichen Rundfunk, wird in der Ausstellung zu sehen und zu hören sein.

Anhand ausgesuchter Ton- und Bilddokumente werden die kulturelle Wirkung und Bedeutung des Mediums Radio aufgezeigt und Begegnungen mit Personen aus der Geschichte des Hörfunks ermöglicht.

Detektoren, erste Röhrengeräte, der Volksempfänger „Goebbelsschnauze“ und die in den fünfziger Jahren beliebten bunten Kofferradios bieten dem Besucher einen Überblick über die technische Entwicklung des Rundfunks bis hin zu UKW, Transistortechnik und Stereophonie und der immer stärkeren Verbreitung des Fernsehens.


FĂĽhrungen: auf Anfrage, Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr unter 0541/ 122447

Ort: Museum Industriekultur Osnabrück, Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück
Ă–ffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr.

Bericht ĂĽber die Ausstellung von os1.tv

Stadt aus Eisen. Fotografische Impressionen in Schwarz-WeiĂź |

18.01.2015 - 08.03.2015

Bis 1991 wurde in der Nähe von Gräfenhainichen Braunkohle in gewaltigem Ausmaß abgebaut und anschließend die großen Löcher, von riesigen Tagebaubaggern gerissen, geflutet. Diese Monumente der mitteldeutschen Braunkohleindustrie konnten durch die Verwirklichung von "FERROPOLIS - Stadt aus Eisen“ vor der Verschrottung bewahrt werden. Heute ist FERROPOLIS, auf einer im Gremminer See entstandenen Halbinsel, Museum, Industriedenkmal, Stahlskulptur, Veranstaltungsareal und Themenpark.

Der Fotograf, Dr. Klaus-Dieter Bergmann hat seine Emotionen bei einem Besuch von FERROPOLIS fotografisch umgesetzt, wobei ihm die SW-Präsentation für die verfallenden Giganten am angemessensten erschien. „Sie wirken mit ihren Stahlstreben, Schaufelrädern und Eisenketten wie Rieseninsekten mit einer unbeschreiblichen Schönheit. Spannend und bedrohlich zugleich."

Eine Kooperation der Fotografischen Gesellschaft OsnabrĂĽck e. V. mit dem Museum Industriekultur OsnabrĂĽck.

FĂĽhrungen: auf Anfrage, Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr unter 0541/ 122447
Ă–ffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr.
Ort: Museum Industriekultur Osnabrück, Haseschachtgebäude, Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück

PreWar |

01.05.2015 - 19.07.2015

Das Museum Industriekultur Osnabrück zeigt in Kooperation mit Harry Schley ab dem 1. Mai 2015 im Magazingebäude am Süberweg 50 a eine Ausstellung mit seltenen Automobilen und Motorrädern aus den 20er und 30er Jahren, der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung wird am 1. Mai 2015 mit einem großen Oldtimertreffen am Süberweg eröffnet und ist dann, bis zum 19. Juli 2015, jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung ist auch am 14. Mai, Christi Himmelfahrt geöffnet.

„Feuer! Feuer! Hilfe, es brennt! - 150 Jahre Feuerwehr Osnabrück |

23.08.2015 10:00 - 18.10.2015 18:00

Vom 23. August bis 18. Oktober 2015 präsentiert das Museum Industriekultur Osnabrück und die Feuerwehr Osnabrück die Sonderausstellung „Feuer! Feuer! Hilfe, es brennt!“.
 
Menschen rennen aus dem brennenden Haus und retten ihre Habseligkeiten auf die Straße. Nachbarn greifen zu Eimern und Kübeln. Sie holen Wasser aus den Brunnen und Bächen und versuchen das Feuer zu löschen.

In den vergangenen Jahrhunderten waren die Bürger oft per Gesetz zum Feuerlöschdienst verpflichtet, aber eine planmäßige Feuerwehr kannte man noch nicht. Durch die zunehmende Industrialisierung und die ansteigenden Bevölkerungszahlen wurde der Drang nach einer organisierten Feuerwehr immer stärker. Aber erst im Jahr 1865 gründeten Turner die Osnabrücker Feuerwehr.

Die Ausstellung ermöglicht Einblicke in 150 Jahre Feuerwehrgeschichte. Vom gesetzlich vorgeschriebenen Ledereimer bis zum Löschfahrzeug der Neuzeit reichen die Geräte zum Feuerlöschen. Wie wurde aber der Feuerwehrmann alarmiert bevor es Funktelefone gab? Welche technischen Entwicklungen hat die Feuerwehr durchlaufen und was hat sich fast nicht geändert?

Feuerwehr ist nicht nur Technik, sondern sind auch Menschen, die bis an ihre Grenzen und auch manchmal darĂĽber hinaus gingen.

Feuerwehr erleben
An folgenden Sonntagen ist die Feuerwehr in der Ausstellung um Fragen zu beantworten und moderne Feuerwehrtechnik zu zeigen: 27. September und 4. Oktober 2015

Die Ausstellung ist bis zum 18. Oktober 2015 im

Museum Industriekultur OsnabrĂĽck
Magazingebäude
SĂĽberweg 50a, 49090 OsnabrĂĽck

zu sehen.

Bitte beachten Sie die Feiertagsregelungen!

Die Fotos, die in der Galerie zu sehen sind, zeigen die Aktionen die bei der Eröffnung der Ausstellung von der Feuerwehr Osnabrück präsentiert wurden. Alle Fotos sind von Swaantje Hehmann.

"Füchse" – unterirdisch – fotogen |

22.09.2015 00:00 - 06.03.2016 23:59

Zwischen dem Museum Industriekultur Osnabrück und der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück von 1912 e.V. wurde verabredet, dass Mitglieder der Fotografischen Gesellschaft im Haseschachtgebäude des Museums, Fürstenauer Weg 171, Bilder zu ausgewählten Themen präsentieren können. Diese Möglichkeit nutzten bisher Karl-Eckart Niesner und Dr. Klaus-Dieter Bergmann zur öffentlichen Vorstellung von Fotos aus ihrem Schaffen.
 
Ab Sonntag, dem 15.03.2015, zeigen Heinz-Günther Benecke, Uwe Erfeling-Osterfeld und Heinz Hesse an dieser Stelle Arbeiten, die auf dem Museumsgelände in unterirdischen teilweise begehbaren Rauchgaskanälen – den Füchsen – der früheren Steinkohlenzeche entstanden. Die Füchse leiteten die Rauchgase aus der Kesselanlage in den Industrieschornstein. Durch die Hitze der Rauchgase und deren Aggressivität bildeten sich auf den Oberflächen der Kanäle interessante Muster und Strukturen.
 
Die Ausstellung ist bis zum 6. März 2016 im
 
Museum Industriekultur OsnabrĂĽck
FĂĽrstenauer Weg 171
49090 OsnabrĂĽck

zu sehen.

Bitte beachten Sie die Feiertagsregelungen!

PAPIER PAPIER PAPIER |

10.10.2015 - 27.12.2015

„PAPIER PAPIER PAPIER“

625 Jahre Papier sind für das Museum Industriekultur Osnabrück und die Osnabrücker Künstlerin Hiltrud Schäfer der Anlass, sich mit diesem alltäglichen aber auch immer wieder besonderen Material kreativ auseinanderzusetzen. Die Papierinstallation von Hiltrud Schäfer führt dem Betrachter die Schönheit und kulturelle Bedeutung von Papier vor Augen.

Außerdem zeigen Schülerinnen und Schüler der Domschule, wie kreativ man in der Schule mit Papier umgeht. „Paperdresses“ heißt das Projekt von den Organisatorinnen Sabine Witt, Kunstlehrerin an der Domschule und Ihrer Kollegin Sabine Joachimmeyer. Unterstützt wurden sie von Annette Hülsenbeck, Textiles Gestalten an der Universität Osnabrück und von der Künstlerin Hiltrud Schäfer. Die Ergebnisse zeigt das Museum in der Ausstellung.