Ausstellungsarchiv

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Sonderausstellungen - Archiv 2013

2013

100 Jahre Fotografische Gesellschaft OsnabrĂŒck |

16.09.2012 - 17.05.2013

Die Fotografische Gesellschaft OsnabrĂŒck von 1912 e.V. (FGO) wurde im
September des Jahres 1912 in OsnabrĂŒck gegrĂŒndet und kann in diesem Jahr auf ein 100 jĂ€hriges JubilĂ€um zurĂŒckblicken. Aus diesem Grunde findet vom 16. September 2012 bis zum 19. Februar 2013 eine Ausstellung mit dem Titel: „100 Jahre -100 Fotos, Auslese 2012“ im Museum Industriekultur statt. Ausgestellt werden Fotos zu den Themenbereichen Architektur, Handel, Leben und Natur in OsnabrĂŒck und dem OsnabrĂŒcker Land. Begleitend zu dieser Ausstellung sind im September und im Oktober Workshops im Museum Industriekultur und im Piesberg geplant, an denen auch interessierte Hobbyfotografen teilnehmen können. Außerdem wird ein Workshop fĂŒr Kinder und Jugendliche stattfinden. DarĂŒber hinaus finden abendliche VortrĂ€ge und sonntĂ€gliche Bilderschauen der Mitglieder statt. Die genauen Termine werden in der Tagespresse und im Museum Industriekultur bekannt gegeben


Leonardo da Vinci. Bewegende Erfindungen |

23.06.2013 - 22.09.2013

„Leonardo da Vinci. Bewegende Erfindungen“ ist eine Ausstellung, von der Eltern, Großeltern und Kinder gleichermaßen begeistert sind.

Leonardo da Vinci war ein Universalgenie: Maler, Bildhauer, Mathematiker, Astronom und vieles mehr. Erfindungen wie den Flaschenzug, den Nockenhammer oder die SchwenkbrĂŒcke zeigt die Ausstellung „Leonardo da Vinci – Bewegende Erfindungen“.

Konzipiert wurde die Ausstellung von der Fachhochschule Bielefeld. Die mit viel Liebe zum Detail konstruierten Modelle zeigen anschaulich, wie die von Leonardo entworfenen Maschinen funktionieren. So kann mit der „Archimedischen Schraube“ Wasser durch Rotation in die Höhe transportiert werden. Mit dem Ratschengetriebe, das viele Hin- und Herbewegungen in eine kontinuierliche Hubbewegung umwandelt, können große Lasten angehoben werden.

Zu jedem Modell sind neben einer ErlĂ€uterung auch die entsprechenden Zeichnungen aus Leonardos SkizzenbĂŒchern zu sehen, sodass Idee und Umsetzung direkt verglichen werden können. Die Modelle anfassen und bewegen bedeutet im wahrsten Sinne des Wortes "Leonardo da Vinci begreifen".

In der Ausstellung sind Experimentierstationen fĂŒr Kinder eingerichtet. An diesen Stationen können kleine mechanische Spielzeuge hergestellt werden. FĂŒr kreative Konstruktionen stehen Fischer-, Legotechnik und MetallbaukĂ€sten bereit und jeder kann sich an dem Bau der selbsttragenden „Leonardo-BrĂŒcke“ versuchen.

Die Gesetze der Mechanik stehen auch im Vordergrund des museumspĂ€dagogischen Angebotes fĂŒr Kindergruppen, Kindergeburtstage und Schulklassen. Nach einem Gang durch die Ausstellung, auf dem die gezeigten Objekte zum Ausprobieren einladen, gehen die Teilnehmer mit Pappe, ZahnrĂ€dern und anderen Materialien der Mechanik auf den Grund und verstehen so, was Leonardo da Vinci entworfen hat und wo man seine Erfindungen heute nutzt oder auch nicht.

Museum Industriekultur OsnabrĂŒck, HaseschachtgebĂ€ude

THE BEAT GOES ON. DER SOUND. DER STYLE. |

16.07.2013 - 06.10.2013

Eine gemeinsame Ausstellung des Museums Industriekultur OsnabrĂŒck und des Tuchmacher Museums Bramsche

Der Style. im Tuchmacher Museum Bramsche (07.06. – 08.09. 2013)

Der legendĂ€re Song des Popduos Sunny & Cher „The Beat Goes On“ lieferte die Inspiration fĂŒr die Ausstellung „THE BEAT GOES ON“. Ihr Thema sind KontinuitĂ€t und Wandel in den Jugendkulturen der vergangenen sechs Jahrzehnte, dargestellt anhand ihrer wichtigsten Ausdrucksformen: der Musik und der Mode. Gezeigt wird die gemeinsame Ausstellung im Museum Industriekultur OsnabrĂŒck und im Tuchmacher Museums Bramsche. Das Museum Industriekultur OsnabrĂŒck spĂŒrt anhand ausgewĂ€hlter SchauplĂ€tze dem Sound der jugendkulturellen Entwicklung nach, von den Konzert- und TanzsĂ€len ĂŒber die ersten Diskotheken bis zu den heutigen Musikclubs. Das Tuchmacher Museum Bramsche widmet sich dem Style verschiedener Generationen. Jeans, Lederjacke und Turnschuhe (Sneakers) stehen als markante Kleidungselemente, die das Erscheinungsbild beinahe aller wichtigen Jugendkulturen prĂ€gten, im Mittelpunkt der PrĂ€sentation.

Der Sound. – Museum Industriekultur OsnabrĂŒck
Der Jazz stand, noch vor dem Rock ‘n‘ Roll, bei den Jugendlichen der 1950er-Jahre hoch im Kurs und steht deshalb am Anfang des Ausstellungsgeschehens im Museum Industriekultur. Die Ankunft des Rock ‘n‘ Roll in Europa setzt weitere Akzente. Kinos und RummelplĂ€tze sind in dieser Phase die jugendlichen Treffpunkte, wo die neuesten Rock ‘n‘ Roll-Platten gehört werden können. Ab Anfang der 1960er-Jahre gibt es eine Welle von Band-GrĂŒndungen. Der Beat bestimmt fortan das musikalische Geschehen, laut und heftig, aber vergleichsweise kurz. Wenige Jahre spĂ€ter verwandeln sich Beat-Schuppen und GasthaussĂ€le in Diskotheken. JĂŒngere Musiker orientieren sich am progressiven Sound insbesondere britischer Vorbilder. EinflĂŒsse aus Klassik, Folk, Blues und auch wieder Jazz sorgen fĂŒr neuartige, bisweilen rauschhafte Musikerlebnisse.

Als die Disco-Welle im Zuge des Filmerfolgs „Nur Samstag Nacht“ den Diskotheken in den 1970er-Jahren neue Besucherrekorde beschert, regt sich Opposition: Mit einfachsten musikalischen Mitteln, aber fordernd und rotzfrech treten die Punk-Musiker auf den Plan.

Heute gibt es Clubs, Diskotheken und öffentliche Partys fĂŒr bald jeden Geschmack. Falls aber doch irgendwo ein Mangel herrscht, organisieren die Jugendlichen ihre eigenen Veranstaltungen. So wie es ihre Großeltern bereits in den 1950er-Jahren taten.

Die Geschichte des Sounds wird in der Ausstellung im Museum Industriekultur OsnabrĂŒck anhand von Fotos, Plakaten, Zeitungsausschnitten, Ton- und Filmdokumenten, Instrumenten und anderen Exponaten anschaulich und erinnerungstrĂ€chtig prĂ€sentiert. Zu sehen sind zum Beispiel selten gezeigte Jukeboxen eines hiesigen Herstellers, Filmaufnahmen des jugendlichen Klaus Doldinger bei einem Auftritt in der OsnabrĂŒcker „Blumenhalle“, Fotos des jungen Udo Lindenberg, der 1959 als zwölfjĂ€hriger Schlagzeuger in OsnabrĂŒck fĂŒr Aufsehen sorgte, ferner eine von Angus Young (AC/DC) bei einem Besuch in IbbenbĂŒren signierte Gitarre, Requisiten aus legendĂ€ren Diskotheken wie dem „Ocambo Club“, der „Drehorgel“, dem frĂŒhen „Hyde Park“ an der Rheiner Landstraße und aus dem „Circus Hyde Park“ und vieles mehr.

Der Style. – Tuchmacher Museum Bramsche
Ob „Halbstarke“, Hippies, Punks, Gothics, Emos – jede Szene hat ihren eigenen Style. Wie der Musikgeschmack ist auch der Kleidungsstil fĂŒr die IdentitĂ€t von Jugendkulturen und Jugendszenen von zentraler Bedeutung. Über ihr Outfit drĂŒcken Jugendliche die Zugehörigkeit zu ihrer Szene aus und grenzen sich zugleich von anderen ab.

HĂ€ufig werden Elemente eines Outfits aus anderen ZusammenhĂ€ngen wie der Arbeitswelt oder dem Sport entlehnt. So wurden die Arbeitshose aus strapazierfĂ€higem blauem Denim und die schwarze Motorradlederjacke erst durch Filmhelden wie James Dean und Marlon Brando zu Symbolen jugendlicher Auflehnung. Sie waren fĂŒr die Heranwachsenden der 1950er-Jahre, aber auch fĂŒr viele nachfolgende Jugendkulturen und Jugendszenen stilbildend.

Als das Provokationspotenzial von Bluejeans und Lederjacke verbraucht war, bearbeiteten und individualisierten die Jugendlichen ihre KleidungsstĂŒcke. Die Hippies pflegten die natĂŒrlichen Verfallserscheinungen ihrer Jeans, versahen sie mit sichtbaren Flicken, nĂ€hten sie um, bestickten und fĂ€rbten sie. Die Punker versahen ihre Lederjacken mit Nieten, Sicherheitsnadeln und SprĂŒchen. Auch Sneakers boten und bieten vielfache Möglichkeiten der individuellen Gestaltung. In den 1980er-Jahren machten Jugendliche die Turnschuhe als Alltagskleidung salonfĂ€hig. Schließlich gab das Schuhwerk einer ganzen Generation den Namen.

Kaum ein KleidungsstĂŒck in der Ausstellung sieht heute noch so aus, wie es einmal erworben wurde. Die Spuren in der Kleidung sind ein StĂŒck Lebensgeschichte. Einige dieser Geschichten erzĂ€hlen die Leihgeber in kurzen Filmsequenzen. Kontrastiert werden die Objekte aus der Region mit ĂŒberregional bedeutsamen KleidungsstĂŒcken wie etwa der Lederjacke, die Udo Lindenberg 1987 Erich Honecker schenkte.

Kuratoren der Ausstellung sind Dr. Harald Keller und Reiner Wolf.
Die Ausstellung im Museum Industriekultur OsnabrĂŒck wird gefördert durch die Sparkasse OsnabrĂŒck sowie dem Verein zur Förderung des Museums Industriekultur OsnabrĂŒck e. V.

Museum Industriekultur OsnabrĂŒck, MagazingebĂ€ude


Wunderbare Radiowelten. 90 Jahre Rundfunk |

27.10.2013 - 01.03.2015

tl_files/museum/content/images/Sonderausstellungen/_MG_7168.JPG„Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin, Vox-Haus auf Welle 400 Meter
“ - das sind die ersten Worte, die am 29. Oktober 1923 ĂŒber Radio zu hören waren.

Das Museum Industriekultur OsnabrĂŒck zeigt vom 27. Oktober 2013 bis zum 1. MĂ€rz 2015 die Ausstellung „Wunderbare Radiowelten. 90 Jahre Rundfunk“.
Radio hören – ob zum FrĂŒhstĂŒck oder im Auto, was fĂŒr uns heute selbstverstĂ€ndlich ist, war vor 90 Jahren eine Revolution. Das neue Medium Rundfunk bringt einen grundlegenden Wandel in der menschlichen Kommunikation hervor. Durch technische Apparate wird es möglich, das gesprochene Wort als Schallwelle aufzunehmen, mit Hilfe generierter elektromagnetischer Wellen an viele Orte zu ĂŒbertragen und schließlich als Schallwelle wieder hörbar zu machen.

Was dazu alles nötig war, von der Entdeckung der elektromagnetischen Wellen durch Heinrich Hertz (1887/88), der Entwicklung von Sender- und Empfangsanlagen sowie dem Wandel des Radios vom Informations- und Unterhaltungsmedium zum Massenmedium fĂŒr nationalsozialistische Propaganda und nach 1945 zum öffentlich rechtlichen Rundfunk, wird in der Ausstellung zu sehen und zu hören sein.

Anhand ausgesuchter Ton- und Bilddokumente werden die kulturelle Wirkung und Bedeutung des Mediums Radio aufgezeigt und Begegnungen mit Personen aus der Geschichte des Hörfunks ermöglicht.

Detektoren, erste RöhrengerĂ€te, der VolksempfĂ€nger „Goebbelsschnauze“ und die in den fĂŒnfziger Jahren beliebten bunten Kofferradios bieten dem Besucher einen Überblick ĂŒber die technische Entwicklung des Rundfunks bis hin zu UKW, Transistortechnik und Stereophonie und der immer stĂ€rkeren Verbreitung des Fernsehens.


FĂŒhrungen: auf Anfrage, Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr unter 0541/ 122447

Ort: Museum Industriekultur OsnabrĂŒck, HaseschachtgebĂ€ude, FĂŒrstenauer Weg 171, 49090 OsnabrĂŒck
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr.

Bericht ĂŒber die Ausstellung von os1.tv

Thomas Johannsmeier - Malerei |

24.11.2013 - 19.01.2014

tl_files/museum/content/images/Sonderausstellungen/Thomas Johannsmeier/Bild2.jpgSchichtungen, schrundige, geschundene Materialien oder penibel in allen Einzelheiten festgehaltene Gesteinsfelder sind es, die Thomas Johannsmeier in den letzten Jahren gemalt hat. Bilder vielfĂ€ltiger Strukturen, wie die Natur sie schafft oder als Menschenwerk entstanden sind. Obwohl nicht beabsichtigt, ergeben sich daraus ĂŒberraschende BezĂŒge zu dem Ort, an dem die Ausstellung gezeigt wird.

FĂŒhrungen: auf Anfrage, Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr unter 0541/ 122447
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr.
Ort: Museum Industriekultur OsnabrĂŒck, HaseschachtgebĂ€ude, FĂŒrstenauer Weg 171, 49090 OsnabrĂŒck